2010

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(cgö) Jetzt wurden die diesjährigen Schulmeisterschaften extra in den vermeintlich wärmeren Wonnemonat Mai verlegt und trotzdem spielte das Wetter wieder verrückt. Immerhin gab es dieses Mal kein Schneechaos. Trotzdem konnten sich die wartenden Schüler das Duschen vor dem Einschwimmen sparen. Bereits beim Warten am Eingang waren sie durch einen heftigen frühmorgendlichen Regenschauer so sehr durchnässt, dass zu diesem Zeitpunkt die Badehose oder der Badeanzug noch das einzig trockene Kleidungsstück waren. Doch das sollte sich schnell ändern.

Nach dem Einlass der Schülermassen, über 600 Schüler waren durch ihre Lehrer gemeldet worden, begann das große Durcheinander im Wasser-Paradies. Die Lehrer hatten alle Hände voll zu tun, um ihre Schüler um sich zu sammeln und zu sortieren. Dennoch gelang es und das Einschwimmen wurde eröffnet. Dann die erste große Freude für die Schüler, die T-Shirts wurden ausgeteilt. Wie jedes Jahr ein besonderer Moment, denn jetzt begann der erste Wettkampf. Jedoch nicht im Schwimmen, sondern jetzt ging es darum, wer am meisten Unterschriften auf dem T-Shirt sammeln konnte. Melissa war ganz stolz: „Ich habe jetzt schon mehr Unterschriften als im letzten Jahr. Das T-Shirt hebe ich mir wieder auf.“

Nach den obligatorischen Ansprachen der Vertreter von Eintracht, von der Stadt und vom Kreissportbund konnten die eigentlichen Schulmeisterschaften im Schwimmen beginnen. Das war dann der einzige Moment, in dem es nach dem lautstarken Einschwimmen noch einmal relativ still wurde. Denn nun lauschten alle dem Probestartkommando. Doch danach stieg der Lärmpegel gleich wieder an und es wurde mit zunehmender Dauer immer lauter und lauter. Felix schien das nicht zu stören: „Na klar ist das so, hier können wir endlich die ganze Zeit Lärm machen, in der Schule bekommen wir deswegen ja immer gleich Ärger.“ Seine Lehrerin hinter ihm konnte bei dieser Aussage nur schmunzeln.

Wenig Zeit zum Lachen hatten die fleißigen Helfer am Beckenrand, die die ganze Zeit im vollen Einsatz waren. Viele Elternteile hatten extra Urlaub genommen, nur um die Aufgaben als Kampfrichter übernehmen zu können. Das Schiedsrichter-Gespann hatte die Kampfrichter vorher darum gebeten, nicht ganz so streng zu beurteilen, dennoch gab es trotz „zugedrückter“ Augen einige Disqualifikationen. Organisatorin Ute Göttsche war sehr zufrieden: „Viele Schüler sind heute neue Bestzeiten geschwommen, da macht auch mehr Spaß und das Warten wird belohnt.“ Aufgrund der vielen Meldungen und des bereits vorab angekündigten Teilnehmer-Rekordes dauerten die Schulmeisterschaften dieses Mal besonders lange. Aber wie sagt schon das Sprichwort – das Beste kommt stets zum Schluss.

Das Highlight der Schulmeisterschaften im Schwimmen sind die abschließenden Staffeln und die dazugehörenden Rituale. Wo vorher bei den Einzelstrecken 50 Meter Freistil, 50 Meter Brust und 50 Meter Rücken die Schüler alle gegeneinander antreten, stehen jetzt die Schulen im Vordergrund. Aus der eine Ecke des Wasser-Paradieses dröhnen die Anfeuerungsrufe des Andreanums. Dagegen brüllen die Josephiner und werden wiederum von den anderen Schulen übertönt. Bald versteht keiner mehr ein Wort und der Starter konnte nur mit viel Geduld den Start für die Staffeln freigeben. Der Kommentar von einem Lehrer dazu: „Hier braucht man nur Geduld, irgendwann wird jeder Schüler mal heiser.“

In der weiblichen 8×50-Meter-Freistil-Staffel ließen sich der Schülerinnen vom Andreanum auf der Welle der Anfeuerungsrufe und dem rhythmischen Klatschen mittragen und gewannen diese Staffeln deutlich mit über 20 Sekunden Vorsprung vor den Schülerinnen des Goethegymnasiums und der RBG. Ähnlich deutlich war das Ergebnis bei der männlichen 8×50-Meter-Freistil-Staffel. Hier lag die Mannschaft des Goethegymnasiums vorne, gefolgt von der RBG und dem Andreanum. Die Sieger der Gesamtwertung wurde dann noch einmal ganz knapp. Vorsichtshalber hatte das Protokollteam noch einmal alle Punkte zusammenaddiert, das erste Ergebnis wurde jedoch bestätigt.

Siegerschule der diesjährigen Schulmeisterschaften im Schwimmen war das Goethegymnasium mit 16906 Punkten. Das Gymnasium Andreanum belegte mit 16309 Punkten den 2. Platz. Das Bischöfliche Gymnasium Josephinum kam mit 14042 Punkte auf den 3. Platz. Damit ging der EVI-Schulmeister-Pokal erstmals an das Goethegymnasium und stolz nahmen die Schüler diesen Pokal vom Hildesheimer Sportdezernenten Dirk Schröder entgegen. Danach gab es kein Halten mehr. Alle Schüler sprangen mit T-Shirt ins Wasser und feierten ihren Sieg, ihre Bestzeit oder einfach nur einen schönen Tag im Wasser-Paradies erlebt zu haben.

Die Sieger der Einzelstrecken im Überblick:

50 Meter Freistil:
5. Klasse weiblich: Anna Rohrmann (Jg. 99,Goethegymnasium)
5. Klasse männlich: Fynn Schütze (Jg. 98, Andreanum)
6. Klasse weiblich: Elisabeth Holletzek (Jg. 98, Josephinum)
6. Klasse männlich: Joshua Gensrich (Jg. 97, Scharnhorstgymnasium)

50 Meter Brust:
5. Klasse weiblich: Phyllis Wehrmann (Jg. 99,Josephinum)
5. Klasse männlich: Fynn Schütze (Jg. 98, Andreanum)
6. Klasse weiblich: Elisabeth Holletzek (Jg. 98, Josephinum)
6. Klasse männlich: Raphael Erfurth (Jg. 97, Goethegymnasium)

50 Meter Rücken:
5. Klasse weiblich: Phyllis Wehrmann (Jg. 99,Josephinum)
5. Klasse männlich: Fynn Schütze (Jg. 98, Andreanum)
6. Klasse weiblich: Elisabeth Holletzek (Jg. 98, Josephinum)
6. Klasse männlich: Raphael Erfurth (Jg. 97, Goethegymnasium)

Mannschaftswertung weiblich:

1. Gymnasium Andreanum 10799
2. Goethegymnasium 9956
3. Bischöfliches Gymnasium Josephinum 9268
4. Michelsenschule 8131
5. Robert-Bosch-Gesamtschule 6844
6. St.-Augustinus-Schule 6318
7. Marienschule 6136
8. Scharnhorstgymnasium 5385
9. Realschule Himmelsthür 2215
10. Geschw.-Scholl-Schule 1954
11. Renataschule 1402
12. Don-Bosco-Schule 1374

Mannschaftswertung männlich:

1. Goethegymnasium 6950
2. Gymnasium Andreanum 5510
3. Robert-Bosch-Gesamtschule 4914
4. Bischöfliches Gymnasium Josephinum 4774
5. St.-Augustinus-Schule 4372
6. Scharnhorstgymnasium 4209
7. Michelsenschule 4195
8. Realschule Himmelsthür 3655
9. Marienschule 3170
10. Geschw.-Scholl-Schule 2360
11. Renataschule 1821
12. Don-Bosco-Schule 817

Mannschaftswertung gesamt:

1. Goethegymnasium 16906
2. Gymnasium Andreanum 16309
3. Bischöfliches Gymnasium Josephinum 14042
4. Michelsenschule 12326
5. Robert-Bosch-Gesamtschule 11758
6. St.-Augustinus-Schule 10690
7. Scharnhorstgymnasium 9594
8. Marienschule 9306
9. Realschule Himmelsthür 5870
10. Geschw.-Scholl-Schule 4314
11. Renataschule 3223
12. Don-Bosco-Schule 2191

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(cgö) Dichtes Gedränge in der Schwimmhalle Himmelsthür bei den diesjährigen Kreisjahrgangs- und Kreismeisterschaften im Schwimmen. Die sechs größten Hildesheimer Vereine schickten ihre Schwimmer ins Rennen, obwohl zeitgleich die Landesmeisterschaften stattfanden. Dennoch waren

125 Schwimmer im Alter von sechs bis 16 Jahren am Start und füllten mit Trainern, Kampfrichtern und Betreuern die Schwimmhalle. Der Vorsitzende des Kreisschwimmverbandes Hildesheim Götz Göttsche freute sich:

„Eintracht Hildesheim hat als Ausrichter alles sehr gut organisiert und für einen reibungslosen Ablauf gesorgt.“

Die Jahrgänge 2003 und 2004 traten in der Wertung Nachwuchswettkampf

2010 im Rahmen der Kreismeisterschaften an – für einige der erste Wettkampf überhaupt. So schwammen die „Kleinen“ auch mit den 50 Meter Freistil nur eine Strecke. In der weiblichen Jahrgangswertung 2003 war Saskia Hellberg von Eintracht Hildesheim erfolgreich.

Auch für die etwas älteren Jahrgänge wurde die Medaillenvergabe ein wenig modifiziert. Die Schwimmer der Jahrgänge 2002 und 2001 ermittelten die Sieger in einer Kombiwertung, wo zuerst eine 50 Meter-Strecke in ganzer Lage und anschließend 25 Meter nur im Beinschlag geschwommen werden. Die Zeiten werden addiert und somit der Sieger der Kombiwertung ermittelt. Hier holten die Schwimmer von Eintracht Hildesheim gleich sechs der elf möglichen Siege.

Alina Nordsieck (Jg. 2001, Eintracht Hildesheim) war die einzige Nachwuchsschwimmerin, die gleich zwei Kombiwertungen für sich entscheiden konnte. Sie siegte in der Wertung Freistil und Rücken. Die Einträchtler schafften außerdem noch vier weitere Siege, Joanna Wehrmann (Jg. 2002) und An Hoang (Jg. 2002) lagen in der Kombiwertung Freistil ganz vorne, Viola-Eileen Wunstorf (Jg. 2002) bei Brust und Samantha Stumm (Jg. 2002) in Rücken.

Die Jahrgänge 1993 – 2000 gingen auf neun Einzelstrecken an den Start.

Auch in diesen Wertungen waren die Einträchtler erfolgreich und holten

18 Goldmedaillen. Erfolgreichste Einzelstarter für Eintracht waren dabei Phyllis Wehrmann (Jg. 99) und Julian Tipton (Jg. 98), die in vier Jahrgangswertungen erfolgreich waren.

Der Kreisschwimmverbands-Vorsitzende Götz Göttsche konnte neben den vielen Titeln und Bestzeiten noch ein weiteres Ergebnis präsentieren, jedoch außerhalb der offiziellen Wertung. Eine Kampfrichterin hatte während der gesamten Veranstaltung einen Schrittzähler dabei.

Erstaunliche 11000 Schritte legte sie am Wettkampftag zurück, eine Strecke von über fünf Kilometern.

Die Sieger im Überblick:

vierfach: Phyllis Wehrmann (Jg. 99), Julian Tipton (Jg. 98), dreifach:

Stian Asmus (Jg. 99), zweifach: Anna Rohrmann (Jg. 98), einfach: Anja Schano (Jg. 99), Gesa Schreiber (Jg. 99), Tim Krzywinski (Jg. 99), Niklas Neumann (Jg. 98), Joshua Graen (Jg. 96)

Hier alle Ergebnisse:
Ergebnisse Kreismeisterschaften 2010

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(Simmen) Am 21.02.2010 war es wieder soweit: Der 1. BKC in Drispenstedt ging mit Schwimmkindern der Jahrgänge 2001-2004, aus 5 Vereinen der Region, mit insgesamt 64 Kindern und 146 Einzelstarts über die Bühne.

Dabei auch 13 Kids aus dem Nachwuchsleistungsbereich. Neulinge dabei waren Enya de Geus (Jg. 03), Samantha Strumm (Jg.02), Marcella Bellak (Jg. 01) und als „jüngste Einträchtlerin“ Svenja Schneider (Jg. 04). Svenja konnte sich auch gleich 2mal den 1. Platz sichern; das war schon große Klasse. Doppelsiege erschwammen, die schon Wettkampferfahrenen, Huy Le (Jg. 03), Joanna Wehrmann (Jg.02), Alina Nordsieck (Jg.01) Je einen Sieg gab es für Nadja Erhard (Jg. 03), An Hoang (Jg. 02), Alexander Gehring (Jg. 01)

Zu den 11 Siegen kommen noch vier 2. Plätze und zwei 3.Plätze.

Das war die beste Ausbeute, seid Eintrachtkids beim BKC des VfV an den Start gehen.

Macht weiter so!!!

Nun geht’s in den Osterferien ins 1wöchige Trainingslager nach Osterburg.

Das Team vom 1. Burgerking-Cup 2010

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