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Es liest sich wie ein Rezept: Man nehme eine tolle Location für das Event, hier das Stadionbad in Hannover, füge 574 Schwimmer aus 94 niedersächsischen Vereinen dazu und nutze die Motivation und den Siegeswillen der Aktiven als I-Tüpfelchen auf dem Ganzen:

Schwimmsport in Niedersachsen ist einfach Spitze!

Bei den diesjährigen Landeskurzbahnmeisterschaften der Schwimmer versammelte sich die Elite des Schwimmsports aus ganz Niedersachsen im Stadionbad und hinterließ am Ende des zweitägigen Wettkampfes einen großartigen Eindruck.

Noel de Geus von Eintracht Hildesheim konnte sich, so kurz nach den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Berlin, wieder in hervorragender Form präsentieren und erschwamm sich in den verschiedenen Wertungen sagenhafte 10 Medaillen. In der Juniorenwertung konnte er allein über 50 m Freistil, 50 m Brust, 50 m Schmetterling, 100 m Freistil, 100 Brust und ebenfalls 100 m Schmetterling und 100 Lagen unter die ersten Drei schwimmen. Hervorzuheben sind hier besonders die Bestzeiten über 50- und 100 m Freistil, wo er sich im Vergleich zu den Deutschen Meisterschaften sogar noch steigern konnte. Seine Zeit über 50 m Freistil von 22,55 hätte dort das B-Finale bedeutet.

Durch seine starken Leistungen in den Vorläufen konnte er sich auch für die offenen Finals über 50- und 100 m Freistil, Brust und Schmetterling  und 100 m Lagen qualifizieren.

Dort belegte er dann in der offenen Wertung über 50 m Freistil Platz 1. Damit ist er der derzeit schnellste Sprinter in Niedersachsen. Über 50- und 100 m Brust landete er im offenen Vergleich auf Platz 3.

Auch die weiteren Finals beendete er, obwohl sie teilweise nur 5 Minuten auseinander lagen, sehr zügig auf Platz 4 und 5. Mit diesen wirklich hervorragenden Leistungen hat Noel de Geus von Eintracht Hildesheim der Meisterschaft auch seinen Stempel aufgesetzt.

Celine Heinze, ebenfalls von Eintracht Hildesheim, erschwamm sich Platz 2 in der Juniorenwertung über 200 m Brust. Auch die anderen Strecken liefen problemlos.

 Für Ole Heinrichs war es ein Wochenende mit Höhen und Tiefen. Der Samstag lief hervorragend und über 50 m Brust setzte er sich zum ersten Mal auf Platz 3 in der Jahrgangswertung 2004. Das war seine erste Medaille auf Landesmeisterschaften, herzlichen Glückwunsch, Auch über 100 m Freistil mit einer neuen Bestzeit von 57,26 konnte er glänzen. Über  50 m Freistil konnte er auch mit einer neuen Bestzeit aufwarten. Am Sonntag musste er leider einen kleinen Rückschlag über die 100 m Brust hinnehmen: das Fazit daraus: als Favorit für den ersten Platz ist es gar nicht so einfach, Nerven zu behalten und Stärke zu zeigen. Aber ohne diese Erfahrungen ist das Wachsen ja auch gar nicht möglich. Voller Zuversicht konnte er die Heimreise antreten.

Auch Felix Dobric ging voller Motivation an den Start. Sah es zuerst gut aus, musste er sich leider der beginnenden Erkältung beugen…. Trotzdem gab er alles und konnte sogar noch einige Bestzeiten erschwimmen. Ein echter Kämpfer! Über 50 m Brust verfehlte er die Bronzemedaille nur um ein paar Zehntel…

Justus Hosch, der sehr engagiert und diszipliniert trainiert hatte, trat voller Tatendrang in Hannover an. Sein Trainingsfleiß sollte durch Bestzeiten über alle gestarteten Strecken belohnt werden. Obwohl ein Späteinsteiger in den Schwimmsport, hat er in kurzer Zeit die Lücken zu den Besten des Jahrgangs geschlossen und belegte über 200 m Lagen sogar einen hervorragenden 5. Platz. Weiter so!

Jan Ole Englmann trat bei diesen Meisterschaften nur am Sonntag an. Auch er hatte im Vorfeld fleißig trainiert und sich einiges erhofft. Doch irgendwie war an diesem Wochenende der Wurm drin: er fand gleich zu Anfang den Einstieg nicht in den Rhythmus. Aber Jan Ole wäre nicht Jan Ole, wenn er den Kopf in den Sand stecken würde. Zwar waren es diesmal keine Platzierungen, jedoch gute Zeiten über seine Strecken. Über die 400 m Freistil kämpfte er sich auf Platz 5 im Jahrgang 2005. Lieber Jan Ole, heute ist nicht alle Tage, du kommst wieder, keine Frage!!

Auch Carla von Oehsen, die mittlerweile wieder im Leistungsteam trainiert, hatte sich über mehrere Strecken qualifiziert. Und vor Ort erschwamm sie sich gleich 2 tolle Bestzeiten über 50 m Freistil und Brust. Durch ihren Trainingsrückstand bedingt konnte sie diesmal noch nicht auf das Treppchen, aber mit Fleiß, Motivation und Ehrgeiz sollte das kein Problem in der Zukunft sein.

Jesko Veith Lüders hatte sich im Vorfeld gleich für 8 Strecken qualifiziert; er meldete sich für 5 Strecken. Seine geliebten Schmetterlingsstrecken absolvierte er wie gewohnt routiniert, über 50 m Freistil gelang ihm eine echte Überraschung. In einer Zeit von 28, 85 schlug er an und überzeugte diesmal besonders über die Freistilstrecke. Eine tolle Leistung, Jesko!!

Nun geht es für die Schwimmergemeinde auf die 50 m-Bahn. Dort werden die Karten neu gemischt und so bleibt das Geschehen weiter spannend.

Ole Heinrichs, Platz3 über 50 m Brust

7. Kreis-Trainingstag des KSV Hildesheim

 Zu seinem inzwischen schon 7. Kreis-Trainingstag hatte der KreisSchwimmVerband Hildesheim in diesem Jahr Kinder der Jahrgänge 2009 bis 2012 eingeladen.  Bei Meldeschluss waren von 5 Schwimmvereinen 39 Anmeldungen eingegangen. Pünktlich um 10.00 Uhr erschienen dann am 9. November 36 Aktive im „Stadtteiltreff“ am VfV-Hallenbad in Hi.-Drispenstedt.  Norbert Böttinger, Schwimmwart des KSV Hildesheim, begrüßte Wolfgang H. R. Schlüter, Vizepräsident Breitensport im LSN und Vorsitzender des KSV-Hildesheim, sowie Eltern und Kinder und stellte die Trainerinnen Mona Meyer, Juliane Kley, Lisa Schade und Sarah Schultz vor.  Nachdem das Tagesprogramm erläutert wurde verabschiedeten sich die Eltern. Nun ging es endlich in die Schwimmhalle zum Kurzstreckentraining.  Nach einem Erinnerungsfoto wurden die Kinder auf die vier Bahnen verteilt.   Mona Meyer hatte im Vorfeld einen Trainingsplan, abgestimmt auf das Alter und Leistungsvermögen der Kinder, für das Kurz- bzw. Langstreckentraining erstellt. Nach einem 90minütigen Trainingsprogramm ging die erste Trainingseinheit zu Ende. Inzwischen war im „Stadtteiltreff“ das Mittagessen aufgetischt. Es gab wieder das Lieblingsessen aller Kinder, Nudeln mit Fleischeinlage, dazu Getränke und als Nachtisch ein leckeres Eis.  Zum Trockentraining ging es in die Sporthalle der benachbarten Grundschule. Juliane Kley hatte dafür gymnastische Übungen und Laufspiele vorbereitet.  Mit einem entspannenden kleinen Fußmarsch an der frischen Luft zurück zur Schwimmhalle und einem abwechslungsreichen Langstreckentraining ging ein schöner Trainingstag zu Ende. Alle Aktiven erhielten zur Erinnerung und als Anerkennung ihrer Leistung ein Zertifikat aus den Händen des KSV-Schwimmwartes, Norbert Böttinger. 

Teilnehmer vonEintracht Hildesheim:

 Dagna Duckeck, Svea Mühe, Helen Hildebrandt, Lea Oberbeck, Vincent Müller, Quentin Müller, Tim Oberbeck, Sami Hamann, Julian Reese, Kjell Mühe

Deutsche Kurzbahnmeisterschaften Schwimmen in Berlin

Bereits vom 14.-17. November fanden fast zeitgleich zu den Landesjahrgangsmeisterschaften Schwimmen die Internationalen Deutschen Kurzbahnmeisterschaften im Schwimmen in Berlin statt.

In der großen Schwimmhalle in Berlin traf sich die Elite des Schwimmsports, nicht nur, um ihre Kurzbahnmeister zu ermitteln, sondern auch, um die letzte Chance auf eine Qualifikationszeit für die kommenden Europameisterschaften auf der Kurzbahn zu nutzen.

Ein starkes Teilnehmerfeld hatte somit gemeldet: nicht nur aus allen Bundesländern hatten über 100 Vereine gemeldet, auch aus dem Ausland waren einige Aktive angereist.

Für Hildesheim startete in Berlin Noel de Geus von Eintracht Hildesheim, der sich in dem starken Teilnehmerfeld gut positionieren konnte und in der Juniorenwertung punkten konnte.

Bereits am Donnerstag war Noel de Geus über 100 m Brust gestartet und in einer neuen persönlichen Bestzeit von 1:01,92 konnte er sich in der Juniorenwertung gegen seine Konkurrenz durchsetzen und erschwamm sich die Bronzemedaille.

Angespornt von diesem grandiosen Erfolg bereitete er sich auf seine kommenden Starts am Freitag vor. Dort sollte es über die 50 m Brust und Freistil ins Rennen gehen. Im ersten Rennen über die 50 m Brust zeigte er Nervenstärke und schlug mit einer Zeit von 27,78 an und setzte sich verdient auf Platz 2 in der Juniorenwertung und wurde damit Vize-Juniorenmeister in Deutschland. Durch diese hervorragende Zeit qualifizierte er sich auch für das B-Finale in der offenen Wertung. Gerade noch die 50 m Brust geschwommen, startete er schon wieder über die 50 m Freistil. In einem sehr spannenden und vor allem knappen Rennen setzte er sich auch hier gegen die starke nationale Konkurrenz in der Juniorenklasse durch und schlug als Dritter in einer Zeit von 22, 51 an. Bei den nachfolgenden Siegerehrungen durfte er hierfür die Bronzemedaille in Empfang nehmen. Auch über 50 m Freistil schwamm er sich in das B-Finale. Am Nachmittag konnte er dann über beide Strecken Platz 16 in der offenen Klasse belegen.

Sonntagmorgen standen dann die 100 m Lagen auf dem Programm. Noch einmal volle Konzentration und in einem beherzten Rennen schlug er dann in einer Zeit von 57,25 an, Platz 4 in der Juniorenwertung und über 1 Sekunde Bestzeit zu den Bezirkszeiten von vor 2 Wochen.

Damit hatte Noel de Geus seine bisher erfolgreichsten Deutschen Meisterschaften im Schwimmen absolviert und konnte zufrieden abreisen.

Besonders erwähnens- und lobenswert sind diese außergewöhnlichen Leistungen auch deshalb, weil Noel de Geus seit Sommer seine Berufsausbildung absolviert und dadurch nicht so intensiv trainieren konnte. Trotz eines Trainingsrückstandes solche Leistungen zu erbringen erfordert viel Motivation, Kraft und vor allem den Willen, seine Ziele zu erreichen.

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